20.09.11Razzia bei Jenaer Studentenpfarrer König
Mitte August durchsuchte die sächsische Polizei die Wohnung und das Dienstzimmer des Jenaer Jugendpfarrers Lothar König wegen des Verdachts des „aufwieglerischen Landfriedensbruchs“. Nach Presseberichten soll aus dem von König geführten Lautsprecherwagen während eines Aufmarsches der linksextremen Szene am 13. Februar in Dresden mehrfach zur Gewalt gegen Polizeibeamte aufgerufen worden sein. So soll unter anderem gerufen worden: „Deckt die Bullen mit Steinen ein!“. Der Pfarrer soll zudem versucht haben, ein Polizeifahrzeug abzudrängen und soll sich danach der Strafverfolgung entzogen haben, so die Vorwürfe. Bei den linksextremen Demonstrationen gegen den jährlich stattfindenden Trauermarsch der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland wurden weit über 100 Polizisten verletzt, unter anderem durch massive Steinwürfe und sonstige Gewalttaten. Lothar König ist für uns Burschenschafter ein alter Bekannter. Wo er ist, sind Linksextremisten, auch gewalttätige, nicht weit: Die von dem Stadtjugendpfarrer geführte Junge Gemeinde war in der Vergangenheit immer wieder als Anlaufstelle für linksextreme Jugendliche aufgefallen. Bei Razzien in der Vergangenheit wurden Graffiti-Utensilien, Farbbeutel und Betäubungsmittel gefunden. Die Jenaer Korporationen gehen seit Jahren davon aus, daß aus dem Umfeld der Jungen Gemeinde auch Straftaten gegen sie verübt werden. König führte zudem schon Demonstrationen gegen burschenschaftliche Veranstaltungen in Jena an. Die evangelische Kirche deckt die Aktivitäten Königs und seiner Jungen Gemeinde, bezeichnete die aktuelle Durchsuchung beispielsweise als „unangemessen“. Ähnlich empört reagierte die Partei die LINKE. Kein Wunder, ist die Tochter des 56-Jährigen Katharina König thüringische Landtagsabgeordnete.

