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18.07.1150 Jahre Burschenschaftliche Gemeinschaft – erfolgreicher Festkommers in München

 

Trotz linkem Gegenwind und Pressehetze harmonische Festivitäten über das gesamte Wochenende

Die antifaschistische Demonstration war eher peinlich. Erfreulich war das strenge Vorgehen der Polizei. Viele Teilnehmer mußten sich ausweisen, insbesondere Kinder und noch nicht Volljährige.

Ein Blick in das gut besuchte Kommerslokal.

Der Festredner sowie ein Teil der Chargierten.

Der mittlerweile bekannteste Zusammenschluß in der Deutschen Burschenschaft, die Burschenschaftliche Gemeinschaft (BG), feierte am Samstag, 16. Juli, in der Münchener Innenstadt die 50. Wiederkehr ihrer Gründung. Die Arbeitsgemeinschaft innerhalb der Deutschen Burschenschaft, der derzeit 45 Burschenschaften angehören, ist in den vergangenen Wochen Gegenstand zahlreicher Presseartikel gewesen, die dem Zusammenschluß vorwarfen, in der Deutschen Burschenschaft anläßlich des Burschentages in Eisenach einen „Arierparagraphen“ einführen zu wollen. Diese unwahre Tatsachenbehauptung der entweder politisch wenig gebildeten und/oder vorsätzlich falsch berichtenden Journalisten bezog sich auf einen Antrag aus dem Kreise der BG zum Burschentag, der zum Inhalt hatte, die Abstammung bei den regulären Aufnahmekriterien beizubehalten, so wie auch das bundesrepublikanische Staatsbürgerschaftsrecht bis zum Jahr 2001, das geltende österreichische Staatsbürgerschaftsrecht oder das ebenfalls geltende Bundesvertriebenengesetz die Volkszugehörigkeit definieren. In vielen Artikeln wurde von „Rassismus“ geschrieben, was zur Folge hätte, daß die diesbezügliche Gesetzgebung der Bundesrepublik bis zum Jahr 2001 und die aktuelle Gesetzgebung der Republik Österreich ebenfalls „rassistisch“ sein müßten. Absurd, aber zu Zeiten des Sommerlochs offensichtlich ein Vorwurf, den man im Zuge des „Kampfes gegen rechts“ schön instrumentalisieren kann. Selbst in das Fernsehen haben es die Vorwürfe mittlerweile geschafft: Der ZDF-Beitrag vom 16. Juli wurde mit Bildern einer linksextremen Demonstration vom vergangenen Samstag illustriert. Man sprach beim ZDF aufbauschend von 300 Linksdemonstranten, die gegen „Sexismus und Homophobie – Queer up!“ auf die Straße gingen. Während eigene BG-Zählungen auf lediglich 120 Teilnehmer kamen, meldete die Polizei 130 Linksdemonstranten. Ein Großteil der Demonstranten, die auch an drei Korporationshäusern vorbeizogen, war kaum volljährig und diese wußten zum Teil nicht, weshalb sie demonstrierten, was persönliche Ansprachen zutage förderte. Auch die Antifa München scheint wenig gebildet zu sein…

Die Festivitäten der gesamtdeutsch ausgerichteten Burschenschaftlichen Gemeinschaft begannen dagegen am Freitagabend mit einem gemütlichen und zwanglosen Begrüßungsabend auf dem Haus einer Münchener BG-Burschenschaft.

Am Samstagabend feierten knapp 200 Teilnehmer in einer Münchener Traditionslokalität – völlig ungestört von Journalisten und Linksextremisten, obwohl diese mehrere Tage lang intensiv versucht hatten, das Tagungslokal in Erfahrung zu bringen. Die erste Lokalität, das sudetendeutsche Haus, hatte zwar aus fadenscheinigen Gründen den geschlossenen Vertrag rechtswidrig gekündigt, aber die Alternativlokalität eignete sich am Ende sogar noch besser als Ort eines Festkommerses. Die Teilnehmer hatten sich an verschiedenen Sammelstellen getroffen und erreichten die Lokalität mittels Bustransfer. Bei gutem Wetter und bester Stimmung feierte man fünf Stunden einmütig und ausgelassen „50 Jahre Burschenschaftliche Gemeinschaft“. Auch 18 Chargierte hatten den Weg nach München zum Kommers gefunden. Die jungen und auch älteren Teilnehmer setzten sich aus Burschenschaften aus der Republik Österreich und der Bundesrepublik zusammen. Als Festredner sprach ein emeritierter Universitätsprofessor und Alter Herr einer Wiener Burschenschaft zum Thema „Menschenbild und Volksbegriff“. Geschickt unterfütterte der Wissenschaftler seinen Vortrag mit fundierten Erkenntnissen zum Thema und erhielt dafür auch großen Beifall. Mehrere Grußworte, darunter vom stellvertretenden Sprecher der Deutschen Burschenschaft, der an die wichtige Funktion der BG innerhalb des Verbandes Deutsche Burschenschaft erinnerte, von einem Vertreter des flämischen burschenschaftsähnlichen Korporationsverbandes N.S.V. sowie von einem Vertreter der Vereinigung alter Burschenschafter München (VAB München) und auch von einem Vertreter des BG-Ausschußes rundeten neben dem Singen von traditionellen Studentenliedern sowie dem Lied der Deutschen den Festkommers würdig ab. Auf dem Festkommers übergab die Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn ihrem Kartellbund Wiener akademische Burschenschaft Teutonia den Vorsitz der BG.

Der Samstag klang auf dem Haus einer weiteren Münchener BG-Burschenschaft noch bis in die Morgenstunden aus. Am Sonntag ging es für einige noch zum Frühschoppen bei Blasmusik, organisiert von der VAB München, in einen bekannten Biergarten. Damit endete das Wochenende der Festivitäten anläßlich des runden Jubiläums der BG.

Die BG dankte der Polizei, die ebenfalls dafür sorgte, daß der freiheitlich-demokratische Rechtsstaat gewahrt blieb und Linksextremisten zugunsten der Meinungsfreiheit auf den nötigen Abstand gehalten wurden. Der Süddeutschen, die reißerisch berichtet hatte und fieberhaft nach dem Tagungslokal suchte, sowie dem linksextremistischen Bündnis gegen den Festkommers und a.i.d.a. München muß attestiert werden, daß sie ihr Ziel offenkundig und glücklicherweise nicht erreichten.