Heftarchiv der Burschenschaftlichen Blätter
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| Burschenschaftliche Blätter, Ausgabe 1/2004 |
Der Österreichische Pennälerring (ÖPR) von einst bis jetzt
von Udo Guggenbichler
Schülerverbindungen gibt es schon seit einigen hundert Jahren, trotzdem führen die speziell burschenschaftlich ausgerichteten Pennalien in Deutschland ein Schattendasein. Im Gegensatz dazu haben sie in Österreich einen wichtigen Stand, und die Entwicklung des Österreichischen Pennälertums ist beispielhaft für die Möglichkeiten, wie man aus einigen Einzelverbindungen einen schlagkräftigen Verband formen kann, der auch politisches Gewicht hat.
Schülerverbindungen in Deutschland - eine Bestandsaufnahme
von Thomas Brunke
In dieser Abhandlung geht es lediglich um die Pennalien in der Bundesrepublik Deutschland. Diese Selbstbeschränkung hat ihren Grund vor allem in der völlig unterschiedlichen Entwicklung des Pennalwesens in Deutschland, in Österreich und der Schweiz.
Der Allgemeine Pennälerring (APR)
von Lars-Ove Brandenburg
Die Gründung eines übergeordneten Verbandes burschenschaftlicher Schülerverbindungen hat in der Bundesrepublik viele Anläufe gebraucht, um 1990 mit der Gründung des Allgemeinen Pennälerrings (APR) endlich festere Formen anzunehmen. Trotzdem existieren über Pennalien und deren Mitglieder vielfach falsche Vorstellungen.
Ein kurzer Abriß der Geschichte der Schülerverbindungen
von Christoph Birghan
Die Entwicklung der Schülerverbindungen oder "Pennalien" verlief jahrhundertelang parallel zu jener der akademischen Korporationen. Wie diese waren sie in ihrer Entwicklung einem starken Gestaltwandel unterworfen, in dem sich auch immer die jeweiligen politischen und gesellschaftlichen Zustände widerspiegelten. Aufgrund der Skepsis und der Verfolgung von schulbehördlicher Seite und dem erst nach dem Ersten Weltkrieg aufgehobenen Koalitionsverbot für Schüler war jedoch eine ähnlich erfolgreiche Entwicklung des pennalen Korporationswesens entsprechend den Hochschulverbindungen nicht möglich.
Schülerverbindungen im Internet
von Fabian Köppen
Die Geschichte des Internets und seiner Dienste (E-Mail, WWW etc.) wurde schon oft und treffend erzählt, daher wenden wir uns lieber den Menschen und Zielen zu, die wir heutzutage mit dieser Sammlung durchaus mächtiger Werkzeuge erreichen können. Laut des Online Reichweiten Monitors (ORM) der Arbeitsgemeinschaft Internet Research e.V. (AGIREV, www.agirev.de) nutzt mittlerweile fast die Hälfte aller Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren das Internet. Die von der Werbewirtschaft als relevant eingestufte Konsumentengruppe ist dabei überproportional vertreten: Bereits über zwei Drittel der 14- bis 39-jährigen Deutschen sind online. Selbst wenn der hohe Frauenanteil herausgerechnet wird, war diese Voraussetzung für den Erfolg von Keilarbeit über das Internet in Deutschland noch nie so gut wie jetzt. Die Preise für einen Internetauftritt sind im Keller und die Verlockung, ebenfalls online zu sein, ist gewaltig.
Das pennale Säbelfechten
von Thomas Moritz
In der Republik Österreich bestehen heute über 50 Schülerverbindungen, die von ihren aktiven Mitgliedern mindestens eine Mensur verlangen. Damit führen sie Schüler bereits in recht jungen Jahren - ab etwa 14 - an den waffenstudentischen Gedanken heran. Vor allem seit der Wiedervereinigung entstehen auch in der Bundesrepublik schlagende Schülerverbindungen.

