Heftarchiv der Burschenschaftlichen Blätter
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| Burschenschaftliche Blätter, Ausgabe 4/2003 |
"Angetreten zum Aufräumen..."
Bernd Opitz
...so schrieb die Braunschweiger Zeitung am 6. September 2003 in einem Artikel über die Hochschulwahlen zum Sommersemester 2003, welche zu einer kleinen Sensation geführt hatten: Zum ersten Mal nach über 30 Jahren stellte eine Koalition aus Fachschaftern, RCDS und JU-Hochschulgruppe den AStA an der TU Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, darüber hinaus konnte in allen studentischen Gremien eine mindestens paritätische Besetzung mit bürgerlichen Kräften durchgesetzt werden.
"new AStA" in Braunschweig - Symbiose von RCDS und JU - "Hochschulservice" für alle anbieten
Andreas Weber, JU-Landesvorsitzender Braunschweig, im Interview mit Bernd Opitz, Matthias Nieber, Michael Förster, Alexander Börger und Rufus Burschart
Der 3. Februar 2003 war für die Niedersachsen ein denkwürdiger Tag. Es war der Montag nach einem phänomenalen Wahlerfolg der Christdemokraten. Doch während einige Partymacher langsam wieder nüchtern wurden und die deutlichen Wahlergebnisse vom Vortag kaum glauben konnten, ging ein Ereignis in dem landesweiten Trubel etwas unter: In der zweitgrößten niedersächsischen Stadt Braunschweig wurde an diesem Tag ein neuer Allgemeiner Studierenden Ausschuß (AStA) gewählt.
Studium in München
Götz Ferdinand (Arminia-Rhenania München)
In der "ersten Liga" sollen Bayerns Universitäten spielen. Dazu muß unter anderem die Betreuung der Studenten verbessert werden. So Ministerpräsident Stoiber in seiner Regierungserklärung am Mittwoch, den 6.11.03. Wie sich die Regierung des Freistaates dies vorstellt, wurde jedoch bereits zwei Tage früher bekannt.
63. Studentenhistorikertagung in Heidelberg
Bernhard Schroeter (Arminia a.d.B.)
Vom 10. bis 12. Oktober fand auf dem Haus des Corps Suevia Heidelberg unter der Leitung von Waffenbruder Klaus Gerstein, C!Rheno-Guestphalia Münster et C!Rhenania Tübingen, tatkräftig unterstützt von seiner lieben Gattin, die 63. Studentenhistorikertagung statt. Etwa 130 Studentenhistoriker nahmen daran teil.
Gegen Antiamerikanismus in der Burschenschaft
Dr. Hans Merkel (Arminia-Rhenania München)
Eine Betrachtung aus Anlaß von Burschentagserlebnissen: Burschenschaft muß über das rein Lebensbündische hinaus auch dem Vaterland verpflichtet sein. Diesem Gebot wird sie indes nicht schon dadurch gerecht, daß sie ein allgemein gehaltenes Bekenntnis zur Vaterlandsliebe ablegt und ihre Mitglieder zur Erfüllung der staatsbürgerlichen Grundpflichten anhält. Vielmehr muß sie sich den herausragenden Problemen unserer nationalen Politik konkret stellen und sich dabei für Lösungen einsetzen, die der Wohlfahrt Deutschlands dienlich sind.
Der Schläger im neuen Waffenrecht
Thomas Laible
Nachdem am 1.4.2003 diesen Jahres das neue Waffengesetz in Kraft trat, gab es einige Verwirrung über die Anwendung dieses Gesetzes auf studentische Fechtwaffen und Paradeschläger.
Trageweise des Schlägers
Carsten Bothe (Germania Braunschweig)
Immer wieder nett anzusehen ist der Versuch junger Chargierter, beim Umschnallen der Schläger die beiden langen Riemen auf möglichst schneidige Weise zu befestigen. Hier nun die einzig richtige, weil auch historisch korrekte Trageweise.
Jubiläenwochenende in Leipzig
Martin Hanke (Obotritia Rostock)
Zu selten besteht die Möglichkeit für die Deutschen Burschenschafter große Ereignisse aus der burschenschaftlichen Geschichte zu feiern, welche stets auch mit der deutschen Geschichte verbunden sind. Daher war es uns als Vorsitzende ein besonderes Anliegen, mit diesem Jubiläenwochenende deutsche und burschenschaftliche Geschichte sinnvoll zu verbinden. In den Tagen des 17. bis 19. Oktobers jährte sich die Völkerschlacht zu Leipzig zum 190. Male. Gleichzeitig sollte an die Eröffnung des Völkerschlachtdenkmals vor genau 90 Jahren erinnert werden.

