Heftarchiv der Burschenschaftlichen Blätter
Globalisierung fördert den Wohlstand
von Michael Fuchs (Germania Erlangen)
Spätestens seit den Ereignissen von Seattle stellen sich immer mehr Menschen die Frage, ob sie eher Befürworter oder Gegner der Globalisierung sein müssen. Wenn man nach den Risiken und Chancen der Globalisierung fragt, so ist darauf zu verweisen, daß es sowohl Gewinner als auch Verlierer geben wird. Zu den Gewinnern der Globalisierung zählen zweifelsohne die Anbieter hochqualifizierter Arbeit sowie Arbeitnehmer in weniger entwickelten Ländern. Zu den Verlierern eines solchen Anpassungsprozesses gehören Arbeitskräfte, die ihre im internationalen Vergleich hohen Spitzenlöhne, die nicht mehr ihre Produktivität rechtfertigen, nicht verteidigen können.
Das Gespenst der Globalisierung
von Tilman Koops
Die Globalisierung als Signum einer neuen Zeit büßt an Faszination und Bedrohlichkeit ein, wenn man zu unserer Gegenwart auf Distanz geht und einen Blick in die Geschichte wirft. Sowohl Marx, Engels und Lenin auf marxistischer Seite als auch bürgerliche Autoren auf der anderen Seite haben das Phänomen der Globalisierung beschrieben. Den Globalisierungstendenzen sowohl um 1850 als auch vor 1914 war wie der Globalisierung heute eigentümlich, daß sie begleitet waren von einer Phase, in der der Staat als "Nachtwächter" der Gesellschaft fungierte und der Wirtschaftsliberalismus eine Blütezeit erlebte. Die Ereignisse vom 11. September 2001 demonstrieren, daß die globalisierte Technik Terrorakte ermöglicht, die jeden von uns treffen können. Sie eröffnen aber zugleich die Hoffnung, daß die Politik die Führungsrolle in der Welt wieder übernimmt, die sie an die Wirtschaft abgetreten hat.
Bedroht der Globalismus unsere Kultur?
von Rolf Sauerzapf
Die Globalisierung zielt im politischen Bereich auf eine Weltgesellschaft unter der Dominanz Amerikas. Sie bedroht damit Völker und Volksgruppen in ihrer Identität. Im ideologisch-religiösen Bereich strebt die Globalisierung nach einer Welteinheits-Religion. Für Europa wird es dabei letztlich darum gehen, ob sich das einstmals christliche Abendland nicht permissiv seiner Kultur und seines Auftrags entledigt.
Die politische Entwicklung der Deutschen im Oppelner Schlesien
von Walter Egeler (Hohenheimia Stuttgart 1968, EM Arminia zu Leipzig 2000)
Vom 5.-7. September 2001 hatten die Burschenschaftliche Stiftung für nationale Minderheiten und Volkstumsrechte in Europa und der Ausschuß für burschenschaftliche Arbeit zu einer Tagung mit dem Thema "Die politische Entwicklung der Deutschen im Oppelner Schlesien" auf den Annaberg in Schlesien eingeladen. In neun Vorträgen und einer Podiumsdiskussion wurde das Thema von führenden Repräsentanten der Deutschen Minderheit umfassend und aktuell dargestellt.
Die VorsDB 2001/2002, die Wiener akademische Burschenschaft Albia, stellt sich vor
von Franco Andolfo (Albia Wien, Germania Salzburg)
Die Vorsitzende Burschenschaft der Deutschen Burschenschaft im Geschäftsjahr 2001/2002 ist die Wiener akademische Burschenschaft Albia. Mit einer engagierten Aktivitas und einer ausreichenden Zahl von Beurlaubten und Inaktiven ist sie für die Übernahme des DB-Vorsitzes gut gerüstet.

